Andrea Schoberth
Auftragsatelier Bayreuth
Hommage an Maria Callas
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Bild Nr. 7

"Turandot"

Öl auf Leinwand, 2007
80 x 100 cm

 

 

 

 

Die Aufnahme entstand 1957 bei der Einspielung von Manon und Turandot in Mailand und stammt vermutlich von Erio Piccagliani.
(Den Namen des Fotografen konnte ich leider nicht ausfindig machen, Hinweise nehme ich gerne entgegen.)

Maria Callas sang die Rolle der Turandot nur zu Beginn ihrer Karriere in den Jahren 1948 und 1949 in Italien und Argentinien.

Maria Callas:

"Wegen meiner großen dramatischen Sopranstimme wollte man, dass ich diese Rolle singe. Damals war die Oper schwer zu besetzen, denn es gab nicht viele Sopranistinnen, die das konnten. Es war eine Herausforderung. Da ich jung und völlig unbekannt war, hatte ich eine gute Möglichkeit, mir einen Namen zu machen.
Ich habe die Rolle an verschiedenen Opernhäusern in Italien und Argentinien gesungen. Aber ich danke Gott für das Auftauchen, oder sollte ich sagen, das Wunder von
I Puritani in Venedig.
Nicht lange danach habe ich die Turandot aufgegeben, da ich andere Rollen sang. Aber verstehe mich nicht falsch, ich hatte nichts gegen Turandot. Man könnte sagen, ich liebte sie nicht leidenschaftlich und sie war in meinen Anfangsjahren nicht gut für meine Stimmbänder. Außerdem ist es eine zu statische Rolle.."

***

Il Gazzettino, Venedig 1948:

"Gewiß, ihre Stimme hat einige Unebenheiten, aber das vergißt man einfach. Maria Callas, eine Künstlerin von ungewöhnlicher Finesse, Sensibilität und Intelligenz und mit einer höchst eindrucksvollen Bühnenpräsenz, bewältigte die schwierige Rolle mit Energie und Selbstvertrauen. Ihre Stimme war von plastischer Klarheit, und wenn die Rolle es verlangte, sogar von großer Sanftheit."


(Aus "Maria Callas, Die Biographie" von Stelios Galatopoulos)