Die Aufnahme entstand zum Jahresbeginn 1957
bei demKostümballim New Yorker Waldorf Astoria, einem jährlich
stattfindenden gesellschaftlichen Ereignis zugunsten der Kriegsversehrten.
Für die Kostümierung als ägyptische Pharaonin
Hatschepsut hatte sich Maria Callas Juwelen im Wert von über
1 Mio. Dollar beiHarry Winstonausgeliehen.
Danach reiste das Ehepaar Meneghini-Callas weiter
nach Chicago, um der Einladung zu einem Benefizkonzert zu folgen.
Schon bei der ersten Probe kam es zwischen Maria Callas und
dem Dirigenten Karl Böhm zu Meinungsverschiedenheiten.
Böhm verabschiedete sich und Maria Callas bestand als Ersatz
auf den in Chicago nicht sehr beliebten Fausto Cleva.
Dieses Aufsehen leitete eine Reihe von Ereignissen
ein, die als "Callas-Skandale" zum Begriff wurden.
In diesem Jahr feierte Maria Callas ihre höchsten künstlerischen
Erfolge, doch gleichzeitig legten sich mehr und mehr Schatten
über ihren Ruhm...
Maria Callas:
"Singen hat nichts mit Stolz zu
tun, sondern ist ein Versuch, zu den
Höhen aufzusteigen, wo alles im Einklang ist."
(Aus "Maria Callas, Die Biographie" von Stelios Galatopoulos)