Andrea Schoberth
Auftragsatelier Bayreuth
Hommage an Maria Callas
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Bild Nr. 4

"Hatschepsut"

Öl auf Leinwand, 2004
60 x 90 cm

 

 

 

 

Die Aufnahme entstand zum Jahresbeginn 1957 bei dem Kostümball im New Yorker Waldorf Astoria, einem jährlich stattfindenden gesellschaftlichen Ereignis zugunsten der Kriegsversehrten.

Für die Kostümierung als ägyptische Pharaonin Hatschepsut hatte sich Maria Callas Juwelen im Wert von über 1 Mio. Dollar bei
Harry Winston ausgeliehen.

Danach reiste das Ehepaar Meneghini-Callas weiter nach Chicago, um der Einladung zu einem Benefizkonzert zu folgen.
Schon bei der ersten Probe kam es zwischen Maria Callas und dem Dirigenten Karl Böhm zu Meinungsverschiedenheiten. Böhm verabschiedete sich und Maria Callas bestand als Ersatz auf den in Chicago nicht sehr beliebten Fausto Cleva.

Dieses Aufsehen leitete eine Reihe von Ereignissen ein, die als "Callas-Skandale" zum Begriff wurden. In diesem Jahr feierte Maria Callas ihre höchsten künstlerischen Erfolge, doch gleichzeitig legten sich mehr und mehr Schatten über ihren Ruhm...

Maria Callas:

"Singen hat nichts mit Stolz zu tun, sondern ist ein Versuch, zu den Höhen aufzusteigen, wo alles im Einklang ist."


(Aus "Maria Callas, Die Biographie" von Stelios Galatopoulos)