Andrea Schoberth
Auftragsatelier Bayreuth
Hommage an Maria Callas
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Bild Nr. 2

"Maria Callas 1954"

Öl auf Malkarton, 2007
50 x 60 cm

Nach einem Portrait des Starfotografen
Angus McBean aus dem Jahr 1954.

 

 

 

 

1954 feierte Maria Callas ihr amerikanisches Debüt in der Rolle der Norma am Lyric Theater in Chicago. Mit diesem herausragenden Erfolg setzten die größten Jahre ihrer künstlerischen Laufbahn ein.
Norma ist eine der schwierigsten Rollen im gesamten Opernrepertoire und gilt als die italienische Primadonnenoper par excellence.

Maria Callas verkörperte die Rolle der Druidenpriesterin zum ersten Mal 1948 in Florenz und zuletzt an der Pariser Oper 1965.


Maria Callas:

"Sie ist in vieler Hinsicht wie ich. Norma erscheint vielleicht stark, manchmal sogar grausam, aber in Wirklichkeit ist sie ein Lamm, das wie ein Löwe brüllt. Sie ist die aufbegehrende Frau, die stolz ihre Gefühle zeigt und am Ende beweist, dass sie in einer Lage, für die sie im Grunde selbst verantwortlich ist, nicht böse und ungerecht sein kann. Meine Tränen in Norma waren nicht gespielt..."

"Der Belcanto ist eine eigene Sprache der Kunst, und seine Theorie und Praxis sind sehr umfangreich - je mehr man lernt, desto weniger weiß man, was man gelernt hat. Neue Probleme und Schwierigkeiten tauchen auf.
Man muss dem Belcanto immer mehr Liebe schenken und ihn mit mehr Leidenschaft behandeln, denn er ist faszinierend und nicht mit Händen zu greifen..."

***

Tullio Serafin (1878 - 1968), Mentor, Freund und "Ersatzvater" der Callas:

".. sie hatte für die unterschiedlichen Rollen verschiedene Stimmen. Ich habe viele Stimmen der Callas kennengelernt. Sie können mir glauben, ich habe nie darüber nachgedacht, ob ihre Stimme schön oder hässlich ist. Ich weiß nur, dass es stets die richtige war, und das ist mehr als schön."


(Aus "Maria Callas, Die Biographie" von Stelios Galatopoulos)