Andrea Schoberth
Auftragsatelier Bayreuth
Hommage an Maria Callas
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Bild Nr. 12

"La Tour d'Argent"

Öl auf Malkarton, 2005
50 x 60 cm

 

 

 

 

Die Aufnahme zeigt Maria bei einem Besuch im Weinkeller des berühmten Restaurants "La Tour d'Argent" in Paris.
(Den Namen des Fotografen konnte ich leider nicht ausfindig machen, Hinweise nehme ich gerne entgegen.)

Maria Callas trat in Paris 1958 und 1963 in Konzerten auf, an der Pariser Oper 1964 als Norma und 1965 als Tosca.
In den 60er Jahren zog Maria Callas in die Seine-Metropole, wo sie am 16. September 1977 im Alter von 54 Jahren starb.
Mit Aristotle Onassis war sie bis zu seinem Tod 1975 tief verbunden.


Maria Callas:

"Im Leben kann jeder einen Grund finden, um Freunden, der Familie und sogar den Eltern etwas nachzutragen. Aber es gibt zwei Arten von Menschen: die einen, die nachtragend sind, und die anderen, die es nicht sind. Ich bin froh, dass ich zur zweiten Kategorie gehöre.
Die größte Bitterkeit, die ich erlebt habe, hatte mit meiner Karriere zu tun. Die sogenannten Callas-Skandale, vor allem in der Zeit, als ich in Anna Bolena an der Scala sang, waren alptraumartige Erfahrungen. Aber selbst das ist jetzt vergessen. Außerdem habe ich mich mit den Beteiligten ausgesöhnt, und es ist unwichtig, wen die größere Schuld daran traf..."


"Man erlebt eine Niederlage und glaubt, das sei das Ende der Welt und man werde nie darüber hinwegkommen. Aber man muß positiv denken, denn sehr oft wird man feststellen, dass es überhaupt keine Niederlage gewesen ist, sondern eigentlich ein Segen. Tatsächlich kann man aus Niederlagen ebensoviel lernen wie aus Erfolgen...


(Aus "Maria Callas, Die Biographie" von Stelios Galatopoulos)