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Die Aufnahme zeigt Maria
Callas und Aristotle Socrates Onassis nach der
Medea-Premiere im Londoner Covent
Garden am 17. Juni 1959.
(Den Namen des Fotografen konnte ich leider nicht ausfindig
machen, Hinweise nehme ich gerne entgegen.)
Nach dieser Aufführung war das Ehepaar
Meneghini-Callas von Onassis und seiner Frau Tina ins Dorchester-Hotel
eingeladen zu einem großen Fest, das der anglo-griechischen
Freundschaft dienen sollte. Maria Callas war als Ehrengast geladen.
An diesem Abend lud Onassis das Paar Meneghini-Callas zu der
vielbesagten Kreuzfahrt ein, bei der sich Maria Callas und "Ari"
Onassis näherkamen..
Maria Callas:
"Es war Schicksal,
dass meine Freundschaft mit Ari begann... Beinahe von Beginn
der Kreuzfahrt an sah ich in Ari die Art Freund, nach dem ich
Ausschau hielt.
Ich wollte keinen Liebhaber,
sondern jemanden, der stark und ehrlich war und auf den ich
mich verlassen konnte... Ich kannte niemanden sonst, der fähig
oder bereit gewesen wäre, mir diese Unterstützung
zu geben.
Vielleicht hatte ich nie Zeit oder den Wunsch
nach engen Freundschaften, weil ich mich immer mit völliger
Hingabe meiner Arbeit widmete... Dies mag egoistisch klingen.
Wahrscheinlich ist es das, aber es war die einzig mögliche
Art und Weise, wenn ich der Kunst mit Aufrichtigkeit und Liebe
dienen wollte...
In Monte Carlo, wo die Kreuzfahrt begann, beeindruckte
mich sein Charme, aber vor allem seine starke Persönlichkeit...
Er sprühte nicht nur vor Leben, er
war eine Lebensquelle. Ich hatte einen Freund gefunden,
eine Art Freund, wie ich ihn nie zuvor gehabt hatte und damals
dringend brauchte...
Als ich meinem Mann auf der "Christina"
sagte, ich hätte in Onassis einen großen
geistigen Freund gefunden, äußerte er sich
nicht direkt, aber ich spürte, er war einfach wütend,
nicht so sehr auf mich, sondern darauf, dass ich die geistige
Unterstützung gefunden hatte, die seit einiger Zeit in
meinem Leben fehlte.
Was danach geschah, ist Geschichte..."
(Aus "Maria Callas, Die Biographie" von Stelios Galatopoulos)
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