Andrea Schoberth
Auftragsatelier Bayreuth
Hommage an Maria Callas
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Bild Nr. 11

"London 1959"

Öl auf Leinwand, 2007
80 x 100 cm

 

 

 

 

Die Aufnahme zeigt Maria Callas und Aristotle Socrates Onassis nach der
Medea-Premiere im Londoner Covent Garden am 17. Juni 1959.
(Den Namen des Fotografen konnte ich leider nicht ausfindig machen, Hinweise nehme ich gerne entgegen.)

Nach dieser Aufführung war das Ehepaar Meneghini-Callas von Onassis und seiner Frau Tina ins Dorchester-Hotel eingeladen zu einem großen Fest, das der anglo-griechischen Freundschaft dienen sollte. Maria Callas war als Ehrengast geladen.
An diesem Abend lud Onassis das Paar Meneghini-Callas zu der vielbesagten Kreuzfahrt ein, bei der sich Maria Callas und "Ari" Onassis näherkamen..


Maria Callas:

"Es war Schicksal, dass meine Freundschaft mit Ari begann... Beinahe von Beginn der Kreuzfahrt an sah ich in Ari die Art Freund, nach dem ich Ausschau hielt.
Ich wollte keinen Liebhaber, sondern jemanden, der stark und ehrlich war und auf den ich mich verlassen konnte... Ich kannte niemanden sonst, der fähig oder bereit gewesen wäre, mir diese Unterstützung zu geben.

Vielleicht hatte ich nie Zeit oder den Wunsch nach engen Freundschaften, weil ich mich immer mit völliger Hingabe meiner Arbeit widmete... Dies mag egoistisch klingen. Wahrscheinlich ist es das, aber es war die einzig mögliche Art und Weise, wenn ich der Kunst mit Aufrichtigkeit und Liebe dienen wollte...

In Monte Carlo, wo die Kreuzfahrt begann, beeindruckte mich sein Charme, aber vor allem seine starke Persönlichkeit... Er sprühte nicht nur vor Leben, er war eine Lebensquelle. Ich hatte einen Freund gefunden, eine Art Freund, wie ich ihn nie zuvor gehabt hatte und damals dringend brauchte...

Als ich meinem Mann auf der "Christina" sagte, ich hätte in Onassis einen großen geistigen Freund gefunden, äußerte er sich nicht direkt, aber ich spürte, er war einfach wütend, nicht so sehr auf mich, sondern darauf, dass ich die geistige Unterstützung gefunden hatte, die seit einiger Zeit in meinem Leben fehlte.
Was danach geschah, ist Geschichte..."


(Aus "Maria Callas, Die Biographie" von Stelios Galatopoulos)